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Schnell, schneller Korch – Teil 1

 

In nur einem Jahr wurde das ERP-System winweb-food bei Fleisch- und Wurstwaren Korch in Radeberg eingeführt.

Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch und das Softwarehaus Winweb haben vorgemacht, wie schnell ein kompletter Systemwechsel vonstattengehen kann – natürlich bei laufendem Betrieb. Kick-Off-Termin vor Ort in Radeberg war am 14. Januar 2019, der Echtlauf startete am 6. Januar 2020. „Bei einem Unternehmen dieser Größe mit etwa 400 Mitarbeitern, die wöchentlich rund 65 Tonnen Fleisch verarbeiten, keine Kleinigkeit“, sagt Winweb- Geschäftsführer Willi von Berg. Zeit für einen Rückblick nach gut einem Jahr mit dem neuen ERP-System winweb-food. Felix Alber kann sich noch gut an seine erste Zeit als neuer Geschäftsführer bei Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch erinnern: „Ich habe im September 2018 hier angefangen und war bereits im Dezember total genervt vom vorhandenen ERP-System: keine Konsistenz, untypisch in der Bedienung, verschiedene Module, extrem langsam und mieser Support“, zählt Alber auf.

Chefsache ERP-System

Und dabei sind Zahlen, die auf Knopfdruck Gewinne oder Verluste widerspiegeln, für den ehemaligen Unternehmensberater das A und O in der Unternehmensführung: „Heute läuft nichts mehr über das Bauchgefühl, es läuft über Zahlen. Man braucht Transparenz für saubere Entscheidungen, um Fragen beantworten zu können wie: Wo verdienen wir Geld und wo nicht?“, bringt Alber seine Einstellung auf den Punkt. Und so stand sein Entschluss schnell fest: „Wir brauchten dringend ein neues ERP-System.“ Nach einigen Gesprächen mit potenziellen Softwarehäusern war klar: „Die Gespräche mit Winweb waren wirklich gut, man merkte sofort, die haben Ahnung von dem, was sie tun, und dazu noch besonders viel Erfahrung in unserer Branche“, so Alber. Natürlich gab es in der Belegschaft anfangs Skepsis, doch Alber machte das Thema zur absoluten Chefsache: „Nur zu sagen, macht ihr mal, das funktioniert nicht; es müssen alle mitmachen, so eine Umstellung ist eine Teamleistung“, erklärt der 47-Jährige.

Außerdem habe er klargemacht, dass er ein Steuerungsinstrument mit guten, verlässlichen Daten brauche: „Sonst ist das wie Autofahren ohne Licht: In der nächsten Kurve fliegt man von der Straße.“

NVE-Etiketten werden direkt aus winweb-food heraus gedruckt.

 

Schnell wurde ein Projektteam um Chefcontroller Dirk Oswald aufgesetzt: „Ich stand von Anfang an voll hinter der Umstellung, auch wenn das von der Arbeitsbelastung her eine harte Zeit war.“ Mit dabei auch Fleischermeister Frank Schönfeld mit seinem guten Draht zu den Kollegen in der Produktion. „IT-technisch“, so Alber, „war die Umstellung eher trivial. Entscheidend und zeitraubend war die Frage, wie wir unsere Prozesse darstellen wollen – darüber haben wir Monate nachgedacht.“ Unterstützung kam dabei von Pascal Eckerscham, Senior Consultant und Projektleiter bei Winweb, der seine langjährige Erfahrung einbringen konnte: Wie bildet man den Produktionsablauf so ab, dass er der Realität am nächsten kommt? Wie wird was gebucht? Wie werden Rezepturen angelegt und wie kann die Chargenrückverfolgung lückenlos dokumentiert werden? Wie läuft ein Auftrag von vorne bis hinten durch? „Das war am Anfang wie Trockenschwimmen“, erinnert sich Alber.

 

Daten überarbeitet

Als nächstes wurden nicht einfach die Daten aus dem alten System übernommen, sondern detailliert überarbeitet, bereinigt und erst danach in winweb-food eingespielt. „Die Stammdaten sauberzumachen und alle Angaben zu kategorisieren, war besonders wichtig“, so Alber. Controller Oswald erinnert sich gut an diese Zeit: „Während der Betrieb noch mit dem alten System laufen musste, haben wir zeitgleich winweb- food eingerichtet.“ Dank der guten Vorarbeit konnte im Januar 2020 dann alles auf einen Schlag vom alten System auf winweb-food umgestellt werden. „Das war für uns das Besondere an diesem Projekt“, sagt Pascal Eckerscham. „Da ja alle Bereiche ineinandergreifen, mussten auch alle Prozesse von Tag eins der Umstellung an übergreifend funktionieren.“ Dass das gut geklappt hat, lag sicherlich auch daran, dass die Einführung bei Winweb in einer Mischung aus Online- und Vor-Ort-Terminen effizient koordiniert wurde.

 

„Die Stammdaten sauberzumachen und alle Angaben zu kategorisieren, war besonders wichtig“, so Alber.

 

In der Warenannahme werden seitdem die bestellten Mengen mit den gelieferten Ist-Mengen abgeglichen und gleichzeitig QS-Prüfpläne abgefragt. Anschließend werden die Rechnungen für die eingetroffenen Waren im System geprüft, im integrierten Dokumentenmanagementsystem zugeordnet und an die Finanzbuchhaltung übermittelt.

(Teil 2 folgt)

Die Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH, 1991 gegründet und hervorgegangen aus einem Fleischereibetrieb in Schlesien, verarbeitet und verkauft mit circa 400 Mitarbeitern 140 Tonnen Schinken und Wurstprodukte pro Woche. Der Jahresumsatz beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro. Die Produkte werden unter der Marke „Original Radeberger“ deutschlandweit in den SB-Regalen angeboten, aber auch an den Frischetheken im regionalen Einzelhandel und im eigenen Filialnetz verkauft. „Original Radeberger“ hat mit bis zu 90 Prozent eine hohe Markenbekanntheit in den östlichen Bundesländern.

 

www.korch.de
www.winweb.de


Bilder: Korch / Winweb

Winweb Content-Team

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